Zurück aus der Südpfalz

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Edelkastanie demnächst abgefüllt

Marone noch mit Blütenstengel

Schon bei der Anfahrt auf den Pfälzer Wald wurde uns klar, dass es mit der Kastanienblüte zu Ende geht. Das Weiß der blühenden Edelkastanien war beige/rosa und am Standplatz sahen wir die am Boden liegenden Blütenstengel. Der ganze Waldboden war übersät davon und auch die Bienenkästen, die Ladefläche vom Auto... An den weit unten hängenden Ästen waren schon kleine stachelige Maronen zu sehen. Wobei das Stachelige noch fehlt :-)

Es war also die richtige Entscheidung von uns, mit den Bienen abzuwandern. Im näheren Umfeld standen schließlich noch mehr Völker, auch von Berufsimkern, die mit 100 Völkern aufgewandert waren. Geht dann die Tracht zu Ende, kann leicht Räuberei unter den Bienen entstehen.

Wir sind nicht allein

Der lange Tag ging weiter mit dem Einlegen der Bienenflucht, nun hieß es warten. Wir rechneten mit ca. 5 Stunden, in denen die Bienen die Honigmagazine verlassen und nach unten gehen. Schließlich wollten wir nicht jede Wabe abkehren, um den Honig zu entnehmen.

Also auf zum Stadtrundgang, Käffchen trinken und uns vom Standplatzbesitzer verabschieden. Eine Autowaschanlage wurde auch noch besucht und dann waren auch schon 5 Stunden vorbei.

Nach der Honigernte hieß es wieder warten. Diesmal bis ca. 22 Uhr, damit möglichst viele Bienen wieder mit nach Hause kommen. Noch ein Waldspaziergang gemacht und dann noch Rumdösen und Vespern nicht vergessen. Gegen 1 Uhr 30 waren wir wieder in Bietigheim und haben die Fluglöcher wieder öffnen können.

Alles hat wunderbar geklappt und bald kann der Edelkastanienhonig ins Glas.

Edelkastanienhonig - demnächst im Glas

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