Spätsommer-Arbeiten

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Behandlung gegen die Varroamilbe

Unsere Futterschälchen zur Wintereinfütterung

Die Wintereinfütterung ist so gut wie abgeschlossen, nun müssen die Wirtschaftsvölker ein zweites Mal nach der Honigernte und die Ableger das erste Mal gegen die Varroamilbe behandelt werden. Hierzu verwenden wir Ameisensäure, eine natürliche Säure, die keine Rückstände in Wachs und Futter hinterlässt.

Zuvor müssen die Futterschalen entnommen werden.

Hornisse am Fliederbusch

Bei den Bienen ist die Wintereinfütterung abgeschlossen, bei unseren Hornissen im Garten noch nicht. Diese fliegen fleißig an unseren Fliederbusch und beißen die Rinde auf, um an den Baumsaft zu gelangen. Selbst wenn die Rinde dabei aufgebissen wird, hat das wohl keine negativen Auswirkungen auf den Fliederbusch. ("Schützt die Hornissen", Weitbrecht Verlag).

Schließen des Bienenaufstiegs

Zurück zu unseren Bienenvölkern. Die Futterschalen sind aus den Futtermagazinen entnommen. Nun wird der Aufstieg der Bienen am Futtermagazin mit Schaumstoff verschlossen. Dieses Magazin bildet später, verkehrt herum aufgesetzt, die Abdeckung der Behandlungsschalen.

Ameisensäurebhandlung
AS Behandlung mit Schwammtuch

Dieses Jahr behandeln wir unsere Völker mit der sogenannten "Schwammtuch-Methode". Hierbei wird ein definiert großes Schwammtuch mit AS getränkt. Dieses liegt auf einem Blumenuntersetzer und die Säure verdampft dabei und tötet die Milben ab.

Damit die Konzentration nicht zu hoch ist, lässt man ein paar Minuten die Säure "ausdampfen". Dadurch können sich die Bienen auch an den Geruch gewöhnen. Zum Abschluss setzen wir das Futtermagazin auf und schieben den gesäuberten Bodenschieber wieder ein. Nach 3 Tagen wird nochmal nachbehandelt, wenn die Milbenzahl (gefallen auf dem Bodenschieber) eine gewisse Grenze noch überschreitet.

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