Spätsommerarbeiten

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Jungvölker 2021

2021 ist ein Pflanzenjahr, da es immer wieder geregnet hat und es keine langen Trockenperioden gab. Honig gab es dafür wenig. Leider. Aber alles hat zwei Seiten und so haben sich unsere Ableger prächtig entwickelt. Denn es gab für ihre Entwicklung eine gute Pollenversorgung. Zudem durften sie unser Deckelwachs ausfressen und haben somit zum Pollen auch Honig erhalten.

Wer also heute schon an Morgen denkt, kann sich bei uns auf die Jungvölker-Verkaufsliste setzen.

Leergefressen und dann verbaut...

Das Ausfressen lassen von Deckelwachs hat allerdings auch zwei Seiten. Viele Völker haben das ausgeschleckte Wachs verbaut und so war das säubern der Futternäpfe und des Futtermagazins eine große Herausforderung. Vielleicht müssen wir uns für nächstes Jahr etwas anderes überlegen. Manchmal ist es schon recht knifflig, die beste Lösung zu finden.

Wie man sieht, wurden richtige Waben gebaut und auch das Eisschälchen rechts ist völlig umwachst.

Bienen der aufgelösten Völker gehen in den Nachbarkasten

...und die Altvölker... Ein Teil wurde vereinigt. Das Auflösen gehört auch nicht unbedingt zu unseren Lieblingsarbeiten. Die Bienen der aufgelösten Völker finden aber schnell einen neuen Bienenkasten. Wir stellen immer ein Volk, welches aufgelöst werden soll neben eines welches bestehen bleibt. Mit dieser Taktik klappt es ganz gut. Die Bienen müssen nich lange nach einem neuen zuhause suchen. Manchmal unterstützen wir mit einem langen Brett oder Tafel als "Einlaufhilfe".

Varroabehandlung mit Ameisensäure

Nach der Honigernte im Juli wurden unsere Wirtschaftsvölker das erste Mal mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt. Übrigens auch die Völker, die im August aufgelöst wurden.

Diese Woche nun, wurden die Ableger und auch die verbliebenen Wirtschaftsvölker noch einmal mit Ameisensäure behandelt. Die Bodenschieber werden uns am Montag verraten, wie viele Milben sich in den Völkern befinden und wie oft die Behandlung wiederholt werden muss.

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