Notwendiges Übel

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Kampf gegen die Milbe

Die perfekte Außentemperatur

Leider gibt es durch die Varroamilbe in der Imkerei nicht nur schöne Seiten. Da sich die europäischen Bienen nicht selbst gegen die aus Asien stammende Varroamilbe wehren können, muss der Imker helfen. Nach der ersten Behandlung nach der Honigernte kommt in der brutfreien Zeit Ende des Jahres die sogenannte Winterbehandlung. Die Bienen werden dabei mit einer warmen Lösung aus Zucker und der biologischen Oxalsäure beträufelt. Die Bienen fangen dadurch an sich zu putzen und die Milben purzeln von den Bienen.

 

Winterbehandlung

Natürlich macht man diese Behandlung nicht irgendwann. Am besten bei Minustemperaturen. Letzten Sonntag war es optimal. Wecker klingelt um 7 Uhr und die Außentemperaturen liegen bei -6°C. Da heißt es warm anziehen.

Bei diesen Temperaturen sitzen auch die Bienen schön zusammen (wen wundert es) und dadurch bekommen viele Bienen die Tröpfchen ab.

Ist man vorher besonders leise, dann nutzt man beim Öffnen den Überraschungseffekt und bis die Bienen merken, dass der Imker den Kasten geöffnet hat, ist er schon wieder fertig und fast keine Biene fliegt auf.

Nach 10 bzw. nochmal nach 10 Tagen werden die gefallenen Milben gezählt und notiert. Die Anzahl gibt Info über die komplette Milbenzahl im Bienenkasten und der Imker weiß, ob ein Volk noch für eine Spättracht in den Wald gestellt werden kann.

Zurück

Einen Kommentar schreiben