Juchhe - endlich mal Frost und Schnee

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

des einen Freud - des andren Leid

Morgenfrost am Bienenstand

Jetzt ist der Winter da, gefrorener Schnee auf den Feldern, Sonne, klare Luft. Eine schöne Zeit für lange Spaziergänge. Doch für die Tierwelt wird dieses Wetter schwierig. Auch für den Specht, der nun nicht mehr so einfach in den Boden oder unter die gefrorene Rinde kommt. Wie gut, dass es Imker gibt, in deren Holzmagazine "fette Beute" zu machen ist.

Spechtschaden entdeckt
Versuch Specht ärgern

Ein Spechtnetz, die übliche Methode, dies über die Magazine zu werfen, besitzen wir nicht und wollen wir auch nicht. Schließlich kann sich ja auch anderes Getier darin vielleicht verheddern. Also kamen wir auf die Idee, mit Mülltüten über dem Kasten, den Specht zu vergraulen. Der Specht ist von Natur aus recht scheu und möchte gute Rundumsicht. Wir hoffen, dass er deshalb nicht die Folie "zur Seite schiebt". Zudem kann er sich nicht an der Folie festhalten.

Wir haben vorletztes Jahr schon einige Beuten reparieren müssen, weil sich der Specht zu schaffen gemacht hat. Bei einigen Beuten hat er es geschafft, komplett durch das Holz der Beute zu kommen. Durch diese Öffnung pickt er dann Bienen und Waben raus. Das ist nicht lustig.

Die Mülltüten kann man später weiternutzen, es entsteht somit auch kein Müll.

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