Blüten sind nicht gleich Honig

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Neue Erkenntnisse

Raps ohne Nektar

Was für ein Frühling - Alle sehnen sich nach Sonnenschein und hoffen, dass die gefühlt 4. Winterzeit seit Januar 2021 endlich vorbei ist. Wir Imker kamen mit dem Füttern der Völker gar nicht mehr hinterher. Wer es nicht bedacht hat und sich vom Blütenmeer der Obstbäume hat täuschen lassen, bekam die Quittung.

Auch wir haben gehofft, das mit der Rapsblüte endlich mehr Nektar eingetragen wird, als die Bienen benötigen. Doch dem war leider nicht so. Honig gab es nicht. Zu kalt, zu nass... Natur.

Ladungssicherung beachten

Wenn es hier nicht mit Honig klappt, dann versuchen wir es wieder bei Osterburken und kontaktieren unseren Landwirt, der uns gern willkommen heißt. Also Anhänger mit 10 Völkern beladen und ab geht es Mitte Mai.

Es blüht und duftet

Zwischen zwei alten Birnbäumen mitten im Raps mit Blick auf's Dörfle. Da haben wir die Hoffnung, endlich mal Zunahmen auf der Stockwaage zu sehen. Doch irgendwie will es nicht klappen. Bei unserer Durchsicht letzte Woche wurden wir wieder enttäuscht. Das wird eine magere Frühjahrshonigernte.

Wildbau wegen nicht fixierter Rähmchen

Nicht alles kann man auf das Wetter schieben - Auf dem Foto sieht man was passiert, wenn man die Rähmchen nicht fixiert, wenn man den Bienenkasten transportiert. Die Rähmchen muss man normalerweise mit dem Stockmeisel voneinander trennen, wenn man eine Durchsicht macht. Durch den Transport der Völker hat sich bei zwei Völkern jedoch der natürliche Verbund losgerüttelt und es sind Lücken entstanden. 

Das hat den Bienen nicht gefallen und sie haben mit Waben diese Lücken gefüllt. Das wieder in Ordnung zu bringen, ist eine klebrige Angelegenheit. Bevor wir die Bienen morgen zurückholen, werden wir die Rähmchen vor dem Verrutschen sichern.

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