Alles blüht - alles fliegt

von Bettina Mallin (Kommentare: 0)

Erste Arbeiten am Bienenstand

Die Sonne ist da, die Winterlinge und Schneeglöckchen blühen und bilden gelbe Teppiche, die Bienen fliegen - alles wird gut - Stimmung macht sich breit.

Zu den ersten imkerlichen Tätigkeiten gehört das Bienenbeuten-Böden reinigen, Futterkontrolle und Bodenschieber einlegen. Und schon wird das Wochenende wieder für die Imkerei genutzt.

 

Der Smoker qualmt wieder

Können die Bienen nicht ausfliegen, dann sammeln sich die toten Bienen, unten in der Bienenbeute. Das ist ganz normal. Mal räumen die Bienen ihre toten Schwestern selbst heraus, manchmal auch nicht. So muss das im Frühjahr der Imker tun, denn auch in dem Totenfall können sich Krankheitserreger bilden.

Man tauscht die Böden aus, das ist das einfachste und die schnellste Methode, damit die Völker nicht zu lange gestört werden. Zudem sieht man bei der Aktion auch gleich, wie das Volk aussieht und ob die Futtervorräte noch ausreichend vorhanden sind.

Wir füttern lieber etwas mehr ein und so mussten wir keine Futterwaben nachhängen.

Da waren wir doch erschrocken, bei dem Anblick

Und so sah der Boden bei diesem Volk aus - voll mit toten Bienen. Aber oben im Magazin war das Volk trotzdem noch stark.

Nachdem alle Böden getauscht waren, noch der Bodenschieber hinein und in den Holzdeckel die Flauschmatte. Durch diese beiden Maßnahmen unterstützen wird das Volk, die nun beginnende Brut warm zu halten.

Die Mäusegitter mussten wir für die Bodentauschaktion kurz entfernen und beim letzten Volk habe ich meinen ersten Bienenstich erhalten, weil mir eine Biene beim Befestigen der Mäusegitter in die Hose gekrabbelt ist.

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